Ziele und Aufgaben

Das Projekt [D-3] zielt darauf ab, die Lehre der Deutschdidaktik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg qualitativ zu verbessern. Im Rahmen aktueller und künftiger Anforderungen in Hinblick auf eine ‚Bildung 4.0‘ wollen wir die Hochschullehre beim systematischen Einsatz digitaler Medien und Methoden aktiv unterstützen. Umfassend – praxisnah – nachhaltig. Dazu werden bestehende Konzepte und Anwendungen aufgegriffen, stetig weiterentwickelt und implementiert – an den Bedürfnissen der Lehrenden und Lernenden orientiert.

Innovative Ideen und aktuelle informationstechnologische Trends und Entwicklungen sind uns genauso wichtig wie die Wahrung traditioneller Lehr- und Lernmethoden. Digitale Möglichkeiten sollen dabei die analogen ergänzen und die Lehre mit dem Einsatz von z.B. interaktiven Whiteboards, Self-, Peer- und E-Assessments, Apps & Games, E-Portfolios u.a. unterstützen. Das Projekt wird während seiner Laufzeit fortlaufend mittels qualitativer und quantitativer Methoden evaluiert, um die Ergebnisse des Projektfortschritts in die Lehrpraxis zurückzuführen.

Methodisch-konzeptioneller Rahmen

Die Grafik zur grundsätzlichen Kompetenzorientierung des (fachdidaktischen) Hochschulunterrichts zeigt den theoretisch-konzeptionellen Rahmen des Projekts: Die mit dem Dreieck symbolisierte Trias stellt die grundsätzliche, miteinander verbundene Ausrichtung des Projekts bzw. der projektierten (Lehramts-)Studien auf wissens-, produktions-, handlungs-, prozess- und kompetenzorientierte Lehr-Lern-Konzepte verbunden dar.

Im operativen Mittelpunkt der Projektarbeit stehen digitale Methoden und Medien wie E-Portfolios, Quizze & Tutorials oder mobile Anwendungen, deren gezielter Einsatz eben diese drei Zielaspekte der (fachdidaktischen) Lehre miteinander zu vermitteln vermag. Die trianguläre Verbindung der drei Zielaspekte verdeutlicht, dass sich die Verwendung digitaler Methodik nicht darauf beschränkt, die traditionelle Wissensvermittlung auf digitale Mittel hin ‚übertragen‘ zu wollen. Abgezielt wird nicht darauf, bewährte konventionelle durch digitale Methoden schlicht zu ‚ersetzen‘. Vielmehr können elementare Wissensbestände insbesondere mithilfe digitaler Methoden handlungs- und produktionsorientiert vermittelt und insofern der Erfolg einer wissensorientierten Ausbildung noch erhöht werden. Der Einsatz digitaler Lehr-Lern-Techniken birgt folglich einen Mehrwert besonders für die Umsetzung fachdidaktischer Konzepte des handlungs- und produktionsorientierten Lernens und Lehrens, um (Lehramts-)Studierende prozess- und kompetenzorientiert auszubilden.