René Barth, M.A.

Bereits während meines Studiums habe ich mich auf digitale und digital erweiterte Lehr- und Lernumgebungen spezialisiert. Nach einem Exkurs in die Lehre bin ich in die Wissenschaft zurückgekehrt, um mich, angeregt durch die Erfahrungen aus der eigenen Lehrpraxis, medien- und bildungssoziologisch tiefgreifender mit dem Phänomen der fortschreitenden Digitalisierung zu beschäftigen. [D-3] bot mir schließlich die Möglichkeit, den diesbezüglichen Wandel in der Bildungslandschaft nicht mehr nur theoretisch zu begleiten, sondern praxisnah und bedürfnisorientiert zu unterstützen. Digitalisierung der Lehre darf nicht heißen, digitale Medien blind und aus reinem Selbstzweck zu integrieren; vielmehr gilt es Leerstellen und Möglichkeiten miteinander in Beziehung zu setzen und die Didaktik so für gegenwärtige und zukünftige Erfordernisse im Zeichen einer digitalen Wende zu rüsten – genau diesem Gedanken sehen wir uns im Projekt [D-3] verpflichtet.

Kurzvita:
• seit 2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Evaluation des Projekts D-3
• 2016-2017 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Soziologie der Bildung am Institut für Soziologie der MLU
• 2016 Dozent für Deutsch als Zweitsprache
• 2011-2015 Masterstudium der Soziologie und der Germanistik (Deutsche Literatur und Kultur) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)
• 2013-2014 Lehrbeauftragter im Bereich ‚Spezielle Soziologie‘ an der MLU
• 2012-2013 Deutschlandstipendiat der MLU
• 2007-2011 Bachelorstudium der Soziologie und der Germanistik (Deutsche Sprache und Literatur) an der MLU

Forschungsschwerpunkte:
• Bildungssoziologie
• Mediensoziologie, Medienpädagogik und Game Studies
• Digitale und digital erweiterte Lernumgebungen (insbesondere E-Learning, Serious Games und Gamification)

Aktuelle Publikationen:
• Barth, René und Sonja Ganguin, 2018: Mobile Gamification. In: Claudia de Witt und Christina Gloerfeld (Hrsg.): Mobile Learning. Springer. Im Druck.
• Barth, René, 2016: Gamifizierte Anwendungen zur Beeinflussung nicht freiwilliger Handlungen. Freiwilligkeit und Autonomie im Spannungsfeld institutionell sanktionierter Normen. In: merz 60 (6). S. 73-84.

Vorträge:
• Die Möglichkeiten der Nutzung von Game-Design-Prinzipien am Beispiel gamifizierter eTutorials und eGrundlagenkurse. eLecture im Rahmen der Tagung „#digiPH“ des Onlinecampus Virtuelle Pädagogische Hochschule, 18.04.2018
• Gamification der Hochschule. Möglichkeiten und Herausforderungen der Nutzung von Game Design-Prinzipien in der akademischen Erwachsenenbildung. Vortrag im Rahmen der DGfE-Tagung „Universität 4.0. Folgen der Digitalisierung akademischer Lehre und Forschung“, Berlin, 04.11.2017

Lehrerfahrung:
• Hochschulseminare zur „Einführung in die Mediensoziologie“, WS 13/14, SoSe 17
• Berufsvorbereitende Sprachkurse DaZ (A2-B1+), Juni-Sep. 17
• BAMF-Integrationskurse (Sprachkurs Deutsch A1-B1 inkl. Orientierungskurs), Feb.-Nov. 16
• Tutorien zur „Einführung in die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens“, WS 12/13, WS 13/14

Betreute Abschluss- und Qualifikationsarbeiten:
– Bachelor-Arbeit:
• „Herausforderungen im Spektrum offener Beziehungsformen. Eine empirische Einzelfalluntersuchung“ (Kim Lang, MLU, SoSe 2017)